Elementarereignisse

Die Elementarereignisse der Jahre 1876 – 1950 sind im Protokollbuch der Feuerwehr nicht festgehalten, wenn es auch laut mündlicher Überlieferung viele Hochwassereinsätze gab und unser Dorf immer wieder vom Salvesenbach bedroht wurde, galt das Hauptaugenmerk der Feuerwehrchronik den Brandberichten.

1950

Durch heftigen Hagelschlag im Gebiet der Heiterwand trat der Salvesenbach in Ortsmitte aus seinen Ufern und  bedrohte hauptsächlich den Ortsteil Kappenzipfl. Die Feuerwehr konnte mit großen Anstrengungen den Bach wieder in das alte Gerinne lenken und sämtliche Hindernisse entfernen. Im gleichen Zeitpunkt gab es auch in Obtarrenz Hochwasseralarm. In diesem Ortsteil waren auch einige Häuser vom Hochwasser und Muren bedroht. Die Feuerwehr griff auch hier tatkräftig ein und konnte die größte Gefahr bannen.

1959

Am 8. August Hochwasseralarm, hervorgerufen durch ein starkes Gewitter mit Hagelschlag. Dem E-Werk Starkenberg und Haus Sturm drohte größte Gefahr. Die Wehr im Hollergrund wurde vom Hochwasser weggerissen.

Ein großer Felssturz verschüttete am 17. August das in Betrieb stehende Kalkwerk Plattner-Dollinger . Zwei Arbeiter, welche Nachtschicht versahen, lagen unter den Trümmern. Franz Tiefenbrunner konnte mit leichteren Verletzungen geborgen, der Arbeiter Adolf Egger erlitt so schwere Verletzungen, denen er einige Stunden nach der Bergung erlag. Die Rettungsaktion war äußerst gefährlich, da ein weiterer Einsturz der Gebäudeteile drohte. Die Straße zum Dollinger war unpassierbar.

1961

Durch tagelange Regenfälle im Monat November schwoll der Salvesenbach stark an, sodass Hochwasseralarm gegeben wurde. Die Baustelle der Bachverbauung sowie das Haus Hundegger standen in höchster Gefahr, es waren bereits Ufermauern unterspült und zum Teil eingestürzt. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen von Seiten der Feuerwehr konnte eine Katastrophe verhindert werden.

1967

Am 19. Juli gab es wieder Hochwassergefahr in unserem Ort. Durch vorher starke Gewitter wurden ungeheure Schottermassen angeschwemmt, sodass die Gebäude Baumann Karl, Köll Alois, Guem Hermann, Wirtschaftsgebäude Kuprian-Waibl überflutet wurden. Die Feuerwehr stand pausenlos im Einsatz, bis die größte Gefahr gebannt war.

1969

Nach einem starken Gewitter musste die Feuerwehr am 27. Juni zu einem Hochwassereinsatz nach Imst ausrücken. Inzwischen wurde in unserem Ort zweimal Hochwasseralarm gegeben, da der Salvesenbach aus den Ufern zu treten drohte. Nach Rückkehr der Feuerwehr vom Imster-Einsatz konnte mit großem Einsatz die Gefahr abgewendet werden.

1970

Der Salvesenbach trat wieder am 15. August aus den Ufern. Die sogenannte Halmlerbrücke musste abgetragen werden. Die Feuerwehr stand wieder voll im Einsatz. Die Schottermassen wurden von der Wasserbauverwaltung entfernt.

1974

Am 20. August um 16 Uhr wurden durch ein Unwetter verschiedene Wege im Gemeindegebiet Tarrenz verwüstet. Die Feuerwehr beteiligte sich mit 25 Mann und war überall zur Stelle wo eine Gefahr bestand. Die angeschwemmten Schottermengen wurden von der Gemeinde entfernt.

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