Am Freitag, den 11. September 2026, führte der 1. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Tarrenz eine abwechslungsreiche Zugsübung durch. Dabei galt es, zwei unterschiedliche Einsatzszenarien gleichzeitig und koordiniert abzuarbeiten.

Ein Schwerpunkt der Übung lag auf einem Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Die eingesetzten Atemschutztrupps mussten dabei unter möglichst realitätsnahen Bedingungen vorgehen und das angenommene Einsatzszenario im Gebäude bewältigen. Besonderes Augenmerk wurde auf das Verwendung des Schlauchpaketes gelegt.

Parallel dazu wartete eine weitere anspruchsvolle Aufgabe auf die Einsatzkräfte: Eine Person war unter einem Fahrzeug eingeklemmt und musste möglichst schonend befreit werden. Zur Personenrettung wurde das Fahrzeug mithilfe von Hebekissen kontrolliert angehoben, um den notwendigen Freiraum für die Rettung der darunter befindlichen Person zu schaffen.

Durch die gleichzeitige Abarbeitung beider Übungsszenarien konnten insbesondere die Zusammenarbeit innerhalb des Zuges, die Koordination der verschiedenen Einsatzaufgaben sowie der sichere Umgang mit den vorhandenen Geräten geübt und gefestigt werden.

Nach erfolgreicher Bewältigung der gestellten Aufgaben konnte die Übung abgeschlossen werden. Übungen wie diese sind ein wichtiger Bestandteil der laufenden Ausbildung und tragen dazu bei, im Ernstfall auch bei komplexeren Einsatzlagen rasch, sicher und koordiniert handeln zu können.