Am 17. April 2026 fand die erste Frühjahrsübung des 2. Zuges statt. Als Übungsannahme dienten mehrere unterschiedliche Einsatzszenarien in einer ehemaligen Tagesschönheitsfarm in der Putzengasse.
Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges hatte einen Kellerbrand unter schwerem Atemschutz zu bewältigen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der richtigen Vorgehensweise sowie der Menschenrettung unter Atemschutz.
Die Mannschaft des Löschfahrzeuges wurde zeitgleich zu einem Forstunfall im Gartenbereich eingeteilt. Eine Person war unter mehreren Baumstämmen eingeklemmt. Die Herausforderung bestand darin, den Verletzten möglichst schonend zu befreien, ohne durch das Anheben und Zersägen der Stämme eine Verschlechterung der Lage zu verursachen.
Die dritte Gruppe hatte eine völlig andere Aufgabe zu bewältigen. Da das Thema Erste Hilfe im Übungsbetrieb oft zu kurz kommt, wurde ein entsprechendes Szenario vorbereitet: Eine leblose Person trieb in einem Schwimmbecken. Die Einsatzkräfte bargen die Person und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Unterstützt wurden sie dabei durch eine Reanimationspuppe sowie einen Übungsdefibrillator. Betreut wurde diese Station von einem Feuerwehrsanitäter.
Abschließend kann die Übung als sehr gelungen bezeichnet werden. Die drei unterschiedlichen Szenarien deckten wichtige Einsatzbereiche ab und boten allen Teilnehmern eine praxisnahe Ausbildung.